Avocado Dip mit Tacos

Guacamole – der grüne Klassiker aus Mexiko

Mexikanische Abende mit Freunden ohne Guacamole? Das ist mittlerweile auch hierzulande nicht mehr wegzudenken. Die grüne Salsa, deren Basis aus Avocados besteht, hat mittlerweile die ganze Welt erobert und ist der Inbegriff mexikanischer Küche. Das die Guacamole ursprünglich aus Mexiko kommt, ist den meisten klar. Aber wie kam sie hierher? Was bedeutet ‚Guacamole‘? Und was gibt es sonst noch Wissenswertes rund um die grüne Superfrucht? Oder ist die Avocado ein Gemüse? Wir klären hier auf.

 

Obst oder Gemüse?

Avocado geschnitten

Die Avocado ist im Grunde genommen eine Beere. Der Avocadobaum gehört zu den Lorbeergewächsen, weswegen die Avocado-Frucht aus botanischer Sicht eher dem Obst zugeordnet wird. Oftmals ist sich die Wissenschaft nicht einig, ob bestimmte Pflanzen eher dem Obst oder Gemüse zuzuordnen sind. Auch die Avocado ist ein Paradebeispiel dafür.

Wie kam die Guacamole von Mexiko zu uns?

Das Wort ‚Guacamole‘ setzt sich aus den aztekischen Wörtern ahuacatl (Avocado) und molli (Soße) zusammen und bedeutet übersetzt so viel wie Avocadosoße. Spätestens Mitte des 17. Jahrhunderts wurde die Avocado dann durch Seeleute nach Europa eingeführt, wo sie zuerst unter Butterfrucht oder, aufgrund ihrer krokodilähnlichen Oberfläche, unter Alligator-Birne bekannt war.

Erst als ein Importverbot aus Mexiko jedoch aufgehoben wurde und die Zahl der mexikanischen Einwanderer in den USA zunahm, wurde die Frucht in Form der Guacamole verbreitet und dadurch weitläufig bekannt. Damals waren die Anbaumengen jedoch noch nicht mit den heutigen zu vergleichen, was die Avocado teuer machte und folglich eher als Luxusprodukt galt.

Ihren „Durchbruch“ hat die Guacamole, und damit auch die Avocado, jedoch vor allem durch geniales Marketing. In den Werbepausen während des Football Super Bowls wurde die Guacamole als idealer Snack angeworben und dabei die enthaltenen Nährstoffe aufgezählt. Mittlerweile werden allein während des Super Bowls über 3,5 Millionen Tonnen (!) Avocado zur mexikanischen Guacamole verarbeitet.

Was ist so gesund an der Avocado-Frucht?

Noch nie waren Avocados so beliebt. Es gibt ganze Blogs, die sich der Frucht widmen und der Hashtag #avocado wurde auf Instagram in fast 8 Millionen öffentlichen Beiträgen verwendet. Vermarktet wird die Frucht dabei als Superfood aufgrund ihrer gesunden Fette, ihrer veganen, sattmachenden Eigenschaften und gilt weiter als Grundlage einer bewussten Ernährung.

Trotz des bekannten, hohen Fettgehalts, gilt die Avocado als supergesund. Fakt ist, die Avocado enthält jede Menge ungesättigter Fettsäuren – eben jene, die wir wollen. Diese kommen speziell in pflanzlichen Produkten vor (Nüsse, Raps, Oliven, aber auch Thunfisch, Lachs, etc.) und unterstützen den natürlichen Heilungsprozess bei Entzündungen. Da der Körper diese Fette nicht eigens herstellen kann, versuchen wir bei einer bewussten Ernährung die notwendigen Fette durch eben jene Lebensmittel aufzunehmen, die uns gut tun und uns lange satt machen.

Ein weiterer Pluspunkt der Frucht ist ihr geringer Anteil an Kohlenhydraten (2%), worauf vor allem beim Abnehmen oftmals versucht wird zu verzichten. Auch mit tollen Vitaminen kann die Avocado dienen: Vitamin A, C & E zur verbesserten Sehkraft und Stärkung des Immunsystems sowie Kalium, Eisen und viele Ballaststoffe.

Rezept

Zum Schluss aber noch ein einfaches Rezept, wie du selbst eine leckere Guacamole-Dip zubereiten kannst. Eine Guacamole ist schnell gemacht und zu Tacos, Fajitas oder Burritos nicht mehr wegzudenken. Auch zum Grillen eignet sich der Dip als super Begleiter zu Fleisch, Gemüse und Salat.

 

  • 1 reife Avocado mit einer Gabel gut durchstechen & zerkleinern.
  • 2 TL Guacamole Spice unterheben.
  • Evtl. Zitronen-/Limettensaft (sorgt für Frische und verhindert das Braunwerden des Dips)
  • Optional sind auch gewürfelte Tomatenstückchen lecker
  • Korianderblätter, Petersilie – je nach Geschmack

 

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